Kafedeyim

June 2, 2026

Mehrsprachige Speisekarte: drei Sprachen, die für deine Straße wirklich passen

Wer deine Karte nicht lesen kann, bestellt das Sichere oder geht wieder. So richtest du eine mehrsprachige Speisekarte mit einer Hauptsprache und zwei Extras ein — kostenlos.

Ein Gast setzt sich auf deine Terrasse, nimmt die Karte in die Hand — und versteht kein Wort. Was bestellt er? Einen Cappuccino. Etwas, bei dem er sicher ist, dass nichts schiefgeht. Oder er steht nach zwei Minuten wieder auf und geht drei Häuser weiter, wo eine englische Speisekarte im Fenster hängt. Eine mehrsprachige Speisekarte beendet genau diesen Moment. Bei Kafedeyim führst du deine digitale Karte in bis zu drei Sprachen: eine Hauptsprache plus zwei Extras.

Das eigentliche Problem ist nicht die Sprache, sondern die Unsicherheit

Niemand bestellt gern etwas, von dem er nicht weiß, ob es süß, scharf oder ein halbes Kilo Fleisch ist. Und niemand fragt gern dreimal nach, während hinter ihm die Schlange wächst.

Deswegen landet der Tourist beim Kaffee. Nicht weil er nur Kaffee wollte, sondern weil Kaffee die einzige Zeile war, die er entziffern konnte. Deine Küche verkauft in dem Moment gar nichts — dabei stand die Person schon bei dir am Tisch. Das ist die teuerste Art, einen Gast zu verlieren.

Ein Touristen-Menü ist deshalb keine nette Geste für Urlaubsviertel. Es ist schlicht der Unterschied zwischen „ich nehme das hier“ und „ich schaue nur“.

Eine Hauptsprache, zwei Extras — mehr geht nicht

In deinem Panel legst du unter den Lokal-Infos die Sprachen deiner Karte fest. Zur Auswahl stehen acht: Türkisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch und Arabisch.

Die Regel ist simpel:

  • Die erste Sprache, die du auswählst, ist deine Hauptsprache.
  • Dazu kommen maximal zwei weitere.
  • Macht drei. Das ist die Obergrenze.

Jedes Gericht bekommt seinen Namen und seine Beschreibung (maximal 120 Zeichen pro Sprache) in jeder aktiven Sprache. Kategorien, Preise, Fotos, Tags — der Rest bleibt, wie er ist.

Wie dein Gast zu seiner Sprache kommt

Das läuft ohne Zutun deines Personals:

  1. Standardmäßig sieht der Gast die Hauptsprache deines Lokals.
  2. Passt die Oberflächensprache seines Handys zu einer deiner Sprachen, bekommt er direkt diese.
  3. Und falls beides danebenliegt: Auf der Menüseite sitzt ein Sprachumschalter. Ein Tippen, fertig.

Das heißt: Der Wiener Stammgast liest Deutsch, der Gast aus Lyon bekommt Französisch — sofern Französisch bei dir aktiv ist —, und alle anderen schalten selbst um. Kein Rufen nach der Bedienung, keine Übersetzungs-Pantomime am Tisch.

Preise formatieren sich von selbst

Ein Detail, das erstaunlich oft schiefgeht, wenn man Karten von Hand übersetzt: die Zahlen. „4,50 €“ schreibt man nicht überall gleich. Punkt oder Komma, Symbol vorn oder hinten — jede Sprache hat ihre eigene Gewohnheit.

Du trägst den Preis genau einmal ein. Kafedeyim formatiert ihn pro Inhaltssprache automatisch richtig. Du musst dir darüber nie wieder Gedanken machen.

So wählst du deine drei für deine echte Straße

Nicht abstrakt überlegen, sondern hinschauen. Wer sitzt tatsächlich bei dir?

  • Platz 1 geht immer an deine Landessprache. Deutsch in Köln, Deutsch in Graz. Deine Stammgäste sind die Mehrheit, jeden einzelnen Tag.
  • Platz 2 ist fast immer Englisch. Nicht weil alle Briten sind, sondern weil Englisch die Rückfallsprache von halb Europa ist. Die Niederländerin, der Pole, das Paar aus Seoul — alle lesen die englische Speisekarte.
  • Platz 3 entscheidet deine Lage. Ein Café in Freiburg mit vielen Gästen aus dem Elsass? Französisch. Ein Lokal in einem Viertel mit vielen türkischen Nachbarn? Türkisch. Eine Bar in Wien mit Reisegruppen aus Italien? Italienisch.

Der ehrlichste Weg zu Platz 3: Frag eine Woche lang dein Team, in welcher Sprache am Tresen radebrecht wird. Diese Sprache nimmst du. Nicht die, von der du glaubst, dass sie international klingt.

Warum bei drei Schluss ist

Ehrliche Antwort: Weil wir es so wollten.

Wir hätten acht Spalten anbieten können. Nur passiert dann Folgendes: Du änderst im September den Preis der Kürbissuppe, pflegst sechs Sprachen nach — und übersiehst zwei. Ab da lügt deine Karte in zwei Sprachen. Oder du gibst nach dem dritten Mal auf, und die Karte veraltet komplett.

Drei Sprachen kann man an einem Nachmittag sauber pflegen. Und man pflegt sie auch tatsächlich weiter. Eine gepflegte Karte in drei Sprachen ist jedem Gast mehr wert als eine verwahrloste in acht.

Was das kostet: nichts

Die Speisekarte ist auf jedem Plan kostenlos — unbegrenzt viele Kategorien und Gerichte, Fotos, Tags, und ja, auch alle drei Sprachen. Das ist keine Pro-Funktion.

Deine Karte lebt auf deiner festen Adresse /k/dein-lokal, die sich nie ändert. Wie das beim Gast aussieht, kannst du dir in aller Ruhe an unserem Beispiel-Lokal anschauen — echte Karte, echte Kategorien, echter Sprachumschalter.

Dazu bekommst du im Panel den Poster- und QR-Baukasten (vier Formate, drei Stile, kostenlos), damit der QR-Code auf dem Tisch landet. Und wenn der Tisch danach noch eine Runde spielen will: Alle 28 Spiele von Kafedeyim sind für deine Gäste ohnehin dabei.

Fang mit zwei an, wenn du willst

Niemand zwingt dich, am ersten Abend drei Sprachen fertig zu haben. Trag deine Karte in deiner Sprache ein, häng Englisch dran, geh raus auf die Terrasse und hör zu, welche Sprache dir am häufigsten begegnet. Die kommt dann als dritte dazu.

Die Anmeldung ist kostenlos, dauert ein paar Minuten und braucht keine Kreditkarte — hier geht's los. Kein Passwort übrigens, nur ein Code per E-Mail. Wir haben genug Passwörter auf der Welt.

Und der nächste Tourist bestellt dann etwas, das er sich ausgesucht hat. Nicht etwas, das er erraten hat.

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