29. Juni 2026
Café-Statistik ehrlich gemacht: fünf Zahlen statt Daten-Dschungel
Welche Café-Statistik in Kafedeyim kostenlos ist, was Pro zeigt, wie die Zuordnung über deinen Slug funktioniert und wie du den Stundenbalken wirklich liest.
Die meisten Anbieter verkaufen dir zu einer simplen Sache ein Cockpit mit vierzig Kacheln. Wir halten die Café-Statistik in Kafedeyim absichtlich klein: ein paar Zahlen, die du am Montagmorgen tatsächlich benutzt, um über Dienstpläne, Karte und Geschenke zu entscheiden. Alles andere wäre Deko.
Hier steht ehrlich, was du kostenlos siehst, was hinter Pro liegt, und – wichtiger – wie du daraus eine Entscheidung machst.
Kostenlos, auf jedem Plan: zwei Zähler
Auf deinem Dashboard stehen immer zwei Zahlen, ohne Bezahlung, ohne Kreditkarte:
- Tische in diesem Monat – wie viele Spielrunden von deinem QR-Code oder deiner Lokalseite aus gestartet wurden.
- Menü-Aufrufe in diesem Monat – wie oft deine digitale Karte geöffnet wurde.
Das klingt nach wenig. Aber genau diese beiden sagen dir, ob der Aufsteller auf den Tischen überhaupt gesehen wird. Wenn die Menü-Aufrufe hochgehen und die Tische bei null bleiben, hängt dein Plakat wahrscheinlich zu weit weg vom Sitzbereich – oder niemand weiß, dass es Spiele gibt.
Dazu kommt am 1. jedes Monats eine automatische Rückblick-Mail in deiner Sprache mit den Zahlen des Vormonats. Monate ohne Aktivität überspringen wir; eine Mail mit lauter Nullen braucht niemand.
Zuordnung im Klartext: dein Slug zählt mit
Bevor wir über Diagramme reden, die unspektakuläre Wahrheit dahinter. Bei der Registrierung bekommt dein Lokal eine feste Adresse: /k/dein-lokal. Dieser Slug ändert sich nie – deshalb funktionieren gedruckte QR-Codes auch in drei Jahren noch.
Jeder Tisch, der über deinen QR-Code oder deine Lokalseite gestartet wird, trägt diesen Slug mit sich. Das ist es, was gezählt wird. Nicht "Leute in deinem Café", nicht Umsatz, nicht Verweildauer: Tische, die von deiner Seite ausgingen. Wer zu Hause auf der Startseite spielt, taucht bei dir nicht auf – und wer bei dir am Tisch sitzt, aber nie den Code scannt, eben auch nicht.
Schau dir /de/k/demo an, wenn du sehen willst, wie so eine Lokalseite als Pro-Version aussieht. Sie ist echt und komplett befüllt.
Der Stundenbalken: Stoßzeiten-Auswertung für den Dienstplan
Die erste Pro-Zahl ist ein Balkendiagramm der Aktivität pro Stunde über die letzten 7 Tage. Kein Eitelkeitswert – eine Stoßzeiten-Auswertung, aus der eine Personalentscheidung wird.
So liest du sie:
- Wo die Balken hoch sind, sitzen Leute lange genug, um ein Spiel zu starten. Das ist kein Durchlaufverkehr, das ist Verweildauer.
- Wo Balken fehlen, obwohl offen ist, liegt eine tote Zone. Klassiker im deutschsprachigen Alltag: der Nachmittag zwischen 14 und 16 Uhr.
- Vergleiche die Kurve mit deinem Schichtplan, nicht mit deinem Bauchgefühl. Wenn Mittwoch ab 19 Uhr konstant Balken kommen, ist das ein Argument für eine zweite Kraft an der Theke – oder dafür, die Küche eine Stunde länger offen zu lassen.
Eine konkrete Aktion für tote Zonen: Nimm die Stunde mit dem niedrigsten Balken und häng ein Kampagnen-Banner auf deine Lokalseite, zum Beispiel "Happy Hour 15:00–17:00". Ein Banner ist reine Information, es hat keinen Coupon-Mechanismus – und für Gäste sichtbar wird es, wie der Stundenbalken selbst, erst mit Pro. Nächste Woche schaust du auf denselben Balken. Bewegt er sich, weißt du es. Bewegt er sich nicht, hast du eine Woche gelernt statt ein Jahr geraten.
Top 5 Spiele: was an deinen Tischen wirklich läuft
Die zweite Pro-Zahl: deine fünf meistgestarteten Spiele, gezählt nach erstellten Tischen. Auch das ist kleiner, als es klingt – aber praktisch.
Wenn zum Beispiel Tabu bei dir oben steht, weißt du, dass an deinen Tischen Gruppen sitzen und laut gespielt wird. Steht ein ruhiges Quiz oben, ist dein Publikum eher Zweiertisch. Das ändert, was du auf die Tafel schreibst und welche Karte du für /de/media-kit auf Instagram ziehst.
Drehs gegen eingelöste Coupons: deine echten Geschenkkosten
Die dritte Pro-Zahl ist die ehrlichste: ausgegebene Drehs am Geschenkrad gegenüber tatsächlich eingelösten Coupons.
Die Differenz ist bares Geld. Ein Coupon zählt erst dann etwas, wenn er an der Kasse über /de/verify eingelöst wird – und dafür hat der Gast genau 5 Minuten mit sichtbarem Countdown. Deshalb ist "ausgegeben" nie gleich "gekostet". Wenn du 200 Drehs und 60 Einlösungen siehst, sind 60 dein Budget, nicht 200.
Steht die Einlösequote niedriger, als du willst, dreh nicht an der Statistik, sondern an den Gewichten (1 bis 1000) und den Tageslimits (0 bis 100.000, wobei 0 unbegrenzt heißt) im Rad-Tab. Und denk daran: Ein Freilos-Feld gibt gar keinen Coupon aus – wer darauf landet, kann in den Einlösungen nie auftauchen.
Was diese Zahlen nicht können
Sie messen keinen Umsatz. Sie kennen deine Kasse nicht. Sie sagen nichts über Gäste, die nichts scannen. Als Gastronomie-Kennzahlen sind sie eine Ergänzung zu deinem Bauchgefühl, kein Ersatz für deinen Kassenbericht.
Die zwei kostenlosen Zähler bekommst du für immer. Der Stundenbalken, die Top-5-Spiele und die Rad-Zahlen liegen hinter Pro (19 € pro Monat oder 190 € pro Jahr, also zwei Monate geschenkt). Eine kostenlose Testphase gibt es nicht – wir sagen das lieber vorher als hinterher.
Fang mit den zwei Zahlen an
Registrieren kostet nichts und dauert eine Mail-Adresse plus einen 6-stelligen Code – Passwörter gibt es bei uns keine. Karte einpflegen, Plakat herunterladen, auf die Tische stellen. Nach zwei Wochen hast du deine ersten echten Zahlen statt Vermutungen.
Los geht's auf /de/for-business. Und wenn du erst mal lesen willst: im Blog steht der Rest.