Kafedeyim

14 Temmuz 2026

Café, erste 30 Tage: dein Plan Woche für Woche — und die ehrliche Rechnung am Ende

Ein ehrlicher Café-Marketingplan für die ersten 30 Tage mit Kafedeyim: Woche 1 Karte und Poster, Woche 2 WLAN und Links, Woche 3 Zahlen lesen, Woche 4 die Pro-Rechnung.

Du hast einen Laden zu führen, keine Zeit für Projekte. Deshalb hier ein Plan für dein Café, erste 30 Tage, in vier überschaubaren Wochen — jede Aufgabe passt zwischen zwei Lieferungen an einem ruhigen Dienstagvormittag. Am Ende steht genau eine Entscheidung: Pro oder nicht. Vorweg die ehrliche Antwort, damit du nicht bis unten lesen musst: Der meiste Nutzen ist kostenlos.

Woche 1: anmelden, Karte tippen, Poster auf die Tische

Die Anmeldung läuft über /de/for-business. Du brauchst: Name des Lokals, E-Mail, Land, optional die Stadt. Kein Passwort — nie. Du bekommst einen sechsstelligen Code per Mail, gültig 10 Minuten. Keine Kreditkarte bei der Anmeldung, nichts.

Danach hast du eine feste Adresse: /k/dein-cafe. Dieser Slug ändert sich nie. Das ist Absicht: Gedruckte QR-Codes sollen auch in zwei Jahren noch funktionieren.

Dann die Karte im Menü-Tab. Kategorien und Artikel unbegrenzt. Pro Artikel: Name, Beschreibung (max. 120 Zeichen pro Sprache), Preis, Foto (max. 5 MB, JPEG, PNG oder WebP) und bis zu 6 Tags aus einer festen Liste von sieben — neu, beliebt, vegan, vegetarisch, glutenfrei, scharf, Empfehlung des Hauses. Dazu bis zu drei Sprachen aus acht. In Berlin oder Wien reicht meistens: Deutsch als Hauptsprache, Englisch dazu, fertig.

Die Vorteile einer QR-Karte sind unspektakulär und genau deshalb echt: Ein Preis ändern dauert zehn Sekunden statt einen Nachdruck. Der Gast sieht nie die durchgestrichene Zeile. Und du hast eine Suchfunktion, die kein Papier je hatte. Was es nicht gibt: Warenkorb, Bestellung, Bezahlung. Es ist eine Karte, keine Lieferapp. Auch das ist Absicht.

Zum Schluss der Woche: Marketing-Tab öffnen, Poster laden. Vier Formate (QR-Karte 1080×1080, Instagram-Post 1080×1080, Poster A5 1080×1350, Instagram-Story 1080×1920) in drei Stilen — Farbe, Dunkel oder Schwarz-Weiß. Alles kostenlos, alles direkt im Browser gerendert, ohne Wasserzeichen. Ausdrucken, laminieren, auf die Tische. Wie eine fertig eingerichtete Seite aussieht, siehst du an /de/k/demo.

Woche 2: WLAN-Karte, Instagram-Bio, Google-Link

Drei Kleinigkeiten, zusammen zehn Minuten:

  • WLAN-Karte: Netzwerkname und Passwort im Info-Tab eintragen (je max. 60 Zeichen). Auf deiner Seite erscheint dann beides plus Kopierbutton plus ein WLAN-QR-Code. Gast scannt, Handy ist drin, niemand buchstabiert mehr „Latte2024!" über den Tresen. Kostenlos, kein Pro nötig.
  • Instagram-Bio: Link auf /k/dein-cafe. Eine Adresse für Karte, WLAN, Spiele und deine Kontaktdaten.
  • Google-Bewertungslink: ebenfalls im Info-Tab. Er landet in der Linkleiste deiner Seite — der Gast ist ohnehin gerade auf dem Handy.

Mehr braucht dein Marketingplan in Woche 2 nicht.

Woche 3: die zwei kostenlosen Zähler lesen

Im Dashboard stehen gratis und dauerhaft zwei Zahlen: Tische diesen Monat und Menü-Aufrufe diesen Monat. Sonst nichts. Das ist wenig — aber es ist echt.

Sieh sie dir an und stell dir eine einzige Frage: Passt das Verhältnis zu dem, was du im Laden siehst? Viele Menü-Aufrufe, kaum Tische? Dann sehen die Leute die Karte, aber niemand erzählt vom Spiel — vielleicht steht das Poster zu weit weg vom Zucker.

Die Frage, die dir dein Bauchgefühl nicht beantwortet, lautet: In welcher Stunde ist eigentlich tote Hose? Der Stundenverlauf der letzten 7 Tage ist Pro. Merk dir die Frage trotzdem jetzt — nächste Woche entscheidet sie mit.

Woche 4: rechne das Rad ehrlich durch

Pro kostet 19 € im Monat oder 190 € im Jahr (zehn Monatspreise, also zwei Monate geschenkt). Es gibt keinen Testzeitraum, das sagen wir offen.

Rechne nicht mit Prozenten, die dir jemand verspricht. Rechne mit den Hebeln, die dir gehören. Jede Belohnung im Rad hat ein Tageslimit von dir. Beispiel: „Filterkaffee gratis", Tageslimit 3. Dein schlimmster Fall ist damit 3 pro Tag, also rund 90 im Monat — mal deinem Wareneinsatz, und den kennst nur du. Ist dir das zu viel? Setz das Limit auf 1: 30 im Monat, maximal. Erreicht eine Belohnung ihr Limit, fällt sie aus der Ziehung.

Dazu die anderen Regler: Gewichte von 1 bis 1000 (was soll oft kommen, was selten), Nietenfelder, und du entscheidest, welche Belohnungen überhaupt aktiv sind. Der Gutschein gilt exakt 5 Minuten mit Countdown — bewusst ein „jetzt zur Kasse"-Fenster, kein Zettel für irgendwann. Eingelöst wird an /de/verify, jeder Code genau einmal. Ein ehrlicher Vorbehalt: Ein Dreh pro Gerät und Tag läuft über Cookie und localStorage — wer die löscht, dreht nochmal. Deine echte Kostenbremse ist das Tageslimit, nicht der Cookie.

Die Frage ist also nicht „bringt das Rad X % mehr Umsatz". Das weiß niemand, und wer es behauptet, rät. Die Frage ist: Ist mir mein selbst gesetzter schlimmster Fall die 19 € wert?

Die ehrliche Empfehlung: fang gratis an

Kostenlos bleibt: die ganze Karte, deine Seite /k/dein-cafe, WLAN-Karte samt QR, alle 28 Spiele (von Tabu bis Werwolf), deine Links, das komplette Poster-Paket, die zwei Zähler und die monatliche Rückblick-Mail. Kostenlos ist auch, das Rad und deine Kampagnen schon einzurichten. Pro schaltet nur das Kundenseitige frei: Rad dreht sich, Kampagnenbanner erscheint, Logo und Farbe auf deiner Seite, plus die Detailzahlen.

Steig erst um, wenn du in Woche 3 eine tote Stunde gefunden hast und in Woche 4 die Rechnung für dich aufgeht. Kündigst du später, bleibt alles erhalten — du machst dort weiter, wo du aufgehört hast.

Wenn du magst: Leg jetzt kostenlos los — Woche 1 dauert wirklich nur einen Vormittag. Und wenn du vorher noch Material für Instagram brauchst, liegt es im Media-Kit.

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